Fachmagazin über 3D Druck

3D-Drucker wird zur Tätowier-Maschine

MakerBot Replicator2X

Ein Design-Studio aus Frankreich konnte einen 3D-Drucker so umfunktionieren, dass dieser in der Lage war, Tattoos mit höchster Präzision zu stechen. Für die Zweckentfremdung musste ein Gerät der Marke MakerBot herhalten.

Kein Verletzungsrisiko dank guter Technik

Der Druckkopf konnte durch eine Tattoo-Nadel ausgetauscht werden. Der Drucker leistet bis zu 150 Nadelstiche pro Sekunde und ist mit einem speziellen Sensor ausgestattet, der das Verletzungsrisiko minimiert. Die Menschliche Haut würde den 3D-Drucker vor Probleme stellen, da dieser mit Texturen und kurvigen Körperteilen nicht zurecht kommt. Durch den Sensor allerdings, erkennt der MakerBot sämtliche Konturen und kann mit voller Präzision das Tattoo stechen.

Auf menschlicher Haut bereits getestet

Das Motiv wird von der Software eingelesen und anschließend von dem 3D-Drucker im Standardverfahren umgesetzt. Bei den ersten Testläufen wurde künstliche Haut aus Silikon verwendet. Bisher wurde nur ein Tattoo auf menschlicher Haut gestochen. Als Motiv dienten mehrere simple Kreise. Allerdings wurde bereits angekündigt, dass bald komplexere Grafiken mit dem modifizierten 3D-Drucker gestochen werden sollen.

Die Geräte des Herstellers MakerBot bieten sich offensichtlich für Modifikationen an – trotz fehlender Open-Source-Lizenz. Erst kürzlich wurde ein 3D-Drucker von MarkerBot zu medizinischen zwecken umfunktioniert.

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Artikelgrafik: Makerbot.com

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