Fachmagazin über 3D Druck

Toshiba stellt Metall 3D-Drucker vor

Japan, welches den Anschluss in Sachen 3D-Druck etwas verloren hat, bewegt sich jetzt ein wenig vorwärts. Ab 2016 soll der Ricoh AM S5500P, von Hersteller Ricoh, dem europäischen Markt seinen Stempel aufdrücken. Das nächste Modell befindet sich bereits in den Startlöchern. Der japanische Konzern Toshiba stellt nun auf der Fachmesse „Monozukuri Matching Japan 2015″ sein erstes Prototyp-Modell vor.

Toshiba Metall 3D-Drucker arbeitet mit hoher Geschwindigkeit

Der Toshiba 3D-Drucker soll sich auf das Material Metall spezialisieren. Der Drucker arbeitet mit der Laser Metal Deposition (LMD) Technologie, dabei wird Metallpulver von einem Laser Schicht für Schicht gesintert. Das Gerät soll eine bahnbrechende Geschwindigkeit von 110 Kubikzentimetern pro Sekunde erreichen. Dies wird durch eine Düse ermöglicht, die auf der Toshibas “Fluid Simulation Technologie” basiert. Eine ganze Reihe von Materialien können mit dem neuen Toshiba 3D-Drucker verarbeitet werden, darunter Eisen, Edelstahl und Nickellegierungen.

Der mit einem 800 Watt Laser ausgestattete 3D-Drucker, soll bis ins Jahr 2017 in Sachen Geschwindigkeit und Auflösung noch optimiert werden, erst dann wird an eine Veröffentlichung gedacht. Die Entwicklung wird vom METI-Ministerium der Japanischen Regierung gefördert. Der Grundgedanke ist, dass der Toshiba 3D-Drucker in Zukunft Teile für Kraftwerke oder Turbinen herstellen soll. Diese können dann möglicherweise für weitaus geringere Kosten produziert werden.

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